Fake oder War doch nur Spaß (10.05.2012)


Am 10. Mai 2012 besuchte die 7. und 8. Jahrgangsstufe der Wittelsbacherschule das herausragende Theaterstück des Ensemble Radiks zum Thema Cyber-Mobbing und Medienkompetenz im Kemptener Jugendhaus.

"Die siebzehnjährige Lea träumt davon, Sängerin zu werden. Als sie schließlich in eine Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid einiger MitschülerInnen, Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen, und schließlich weiten sich Mobbing-Attacken auch auf diverse Netzwerk-Portale, unter anderem Facebook und Schüler-VZ, aus. Was als „kleine Rache“ begann, nimmt nun Ausmaße an, die keiner der „Rächer“ vorausgesehen hat. Lea wehrt sich zunächst gegen die Kommentare und Lügen, sie schreibt auch einen Rap-Song gegen die Mobber, den sie online stellt, allerdings mit sehr negativem Erfolg. Anonyme Drohungen und Beleidigungen via Telefon und Handy folgen.

Einige Lehrer beschäftigen sich mit den Mobbing-Attacken, doch mittlerweile sind die Auseinandersetzungen nicht mehr nur innerschulisch zu klären, vor allem, nachdem ein Video online gestellt wurde, das Lea betrunken in einer Toilette zeigt. Lea zieht sich zurück, geht kaum noch in die Schule. Was als „kleine Rache“ begann, nimmt nun Ausmaße an, die keiner der Beteiligten voraussehen konnte.

An der Geschichte beteiligt sind u.a. ein Mitarbeiter einer Castingagentur, Leas alleinerziehender Vater, Nadine – Leas vermeintlich beste Freundin, ein Freund Leas und Computerfreak, Lehrer, die in dem Mobbingfall schlichten wollen, und auch einer der aktiven Mobber gegen Lea." (Quelle: ensemble-radiks.de)